Termine – Playoffspiele GH

Die Termine für die Playoffs GH:
Sonntag, 14. Februar, 10.30 Apple Leafs, Endstand: 5:6
Freitag, 26. Februar, 22.30 Black Stars, Endstand: 3:2
Montag, 29. März, 21.00 Eislutscher, Endstand: 1:4
Samstag, 2. April, 12.00 Apple Leafs, Endstand: 4:3
Samstag, 9. April, 09.00 Black Stars
Sonntag, 10. April, 19.30 Eislutscher
Termine und Tabelle findet ihr auch auf www.nhl-graz.com 

Spieltermine für den Grunddurchgang 2015/16

Nach dem Gewinn der Meisterschaft und dem damit verbundenen Aufstieg in die nächsthöhere Spielklasse wird der EC Wolves Rohrbach heuer erstmals aus der Gruppe G die Punktejagd in Angriff nehmen.

Hier die Spieltermine für unsere Fangemeinde:

Sonntag, 25.10., EC Skyscrapers Graz, Endstand 1:5 Spielbericht
Sonntag, 22.11., EC Styrian Wildboars, Endstand 6:2 Spielbericht
Mittwoch, 25.11., EC NHL Graz Kombiteam, Endstand 1:3 Spielbericht
Samstag, 26.12., EC Limarutti Lawyers, Endstand 2:2 Spielbericht
Mittwoch, 6.1., EC Skyscrapers Graz, Endstand 2:5 Spielbericht
Samstag, 23.1., EC Limarutti Lawyers, Endstand 1:4 Spielbericht
Mittwoch, 27.1., EC NHL Graz Kombiteam, Endstand: 0:3 Spielbericht
Sonntag, 31.1., SC Red Eagles Graz, Endstand: 4:1 Spielbericht
Dienstag, 2.2., EC Styrian Wildboars, Endstand: 6:2 Spielbericht
Samstag, 6.2., SC Red Eagles Graz, Endstand: 4:1 Spielbericht

WolvesKalender_Titelbild

Meister 2015 – EC Wolves Rohrbach

Am Donnerstag, 09.04, zur spätabendlichen Stunde trafen sich die Wölfe und die roten Adler, um im letzten Playoff-Spiel der Gruppe die Saison möglichst würdig zu beenden. Und die Ausgangslage für uns Wolves war doch sehr komfortabel: Aufgrund des (wie auch schon letztes Jahr) hervorragenden Playoff-Auftretens war der Aufstieg schon vor diesem Spiel fixiert, und auch der Meistertitel in der Playoff-Gruppe war uns nicht mehr zu nehmen. Und für diese Playoff- Performance gibt es eigentlich fast nur ein Wort: beeindruckend. In 3 Spielen gab es ebensoviele Siege, das Torverhältnis beträgt 20:3, jedes Spiel wurde nicht nur gewonnen, sondern auch mit Minimum 5 Toren Unterschied entschieden. Und das sollte dazu führen, dass wir doch deutlich entspannter in diese Partie hätten gehen können, manche sprachen vielleicht gar vom „bedeutungslosen Spiel“ oder der berühmten „goldenen Ananas“, doch weit gefehlt – Coach Haus war in seiner Kabinenansprache deutlich mehr als einen Alf (Insider wissen über diese legendäre Gelände-Disc-Golf-Maßeinheit Bescheid) weit entfernt davon, dieses Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen, die Worte „Bedeutungslos“ oder „eh wurscht“ kamen nicht einmal über seine Lippen (der mitgebrachte Sambuca dafür schon). Statt dessen mahnte er uns eindringlich dazu, dieses Spiel ernst zu nehmen, denn: „Wissts eh, das Ergebnis dieses Spieles steht jetzt auf der Hompage bis November!“ Und auch Obmann Rumor ergänzte diese Aussagen mit einem markigem „Wir haben uns eines Meisters würdig zu präsentieren!“, wobei es war schon klar, diese tolle Playoff-Serie wollten wir uns im letzten Spiel nicht nehmen lassen.

Und Coach Haus ging auch gleich mit gutem Beispiel voran: Von Anfang an mit aggressivem Spiel kam nicht der geringste Verdacht auf, dass er (und wir) dieses Spiel nicht ernst nehmen wollten. Doch die Red Eagles, heute in deutlich höherer Stückzahl am Eis vorzufinden als in der ersten Partie, waren ihrerseits um einen versöhnlichen Abschluss bemüht und hielten mehr als nur ordentlich dagegen – starting goalie Maier Christl konnte sich nicht über mangelnde Beschäftigung beklagen. Dennoch, auch wenn wir vor allem mit der gegnerischen Nummer 21 durchaus unsere Probleme hatten, insgesamt war vor allem unsere individuelle Qualität höher, und das war heute durchaus wichtig, denn der Spielaufbau und die Spielkombinationen an sich waren heute doch eher mau. Das schien vor allem Bernd Lerchegger doch ziemlich zu ärgern, jedenfalls zeigte der gegen Ende des ersten Drittels die richtige Reaktion, schnappte sich dann einfach mal relativ tief im Feld die Scheibe und zog unwiderstehlich in das gegnerische Drittel rein – die Verteidiger konnten nicht mehr entscheidend eingreifen, und dann hatte Bernd auch noch das berühmte Auge für die Situation, umspielte elegant den Tormann und schoss die Scheibe ins leere Tor – 1:0 für uns, eine tolle Einzelleistung! Mit diesem Ergebnis ging es auch in die erste Pause, und ins zweite Drittel starteten wir überfallsartig mit einem Tor der Extraklasse durch unsere beiden Topscorer: Hausegger zog ins gegerische Drittel hinters Tor, hatte die Scheibe auf der Vorhandseite, verzögerte jedoch noch kurz und spielte den Puck hinter dem Rücken mit der Backhand ideal in den Lauf des großartig mitgegangenen Bernd Lercheggers, der aus kurzer Distanz keine Mühe hatte und auf 2:0 stellte – ein Tor Marke Zuckerguss!

Das Spiele wogte jetzt ziemlich hin und her, wir hatten mehr Spielanteile, wohl auch die besseren Chancen, konnten aber keine davon nutzen. In der Defensive hatten wir trotz der auch heute wieder superstarken Defensivleistung, vor allem auch von Georg Vit, immer wieder Probleme, die gegnerische Nummer 21 in den Griff zu bekommen, und dem sollte dann auch folgerichtig der Anschlusstreffer gelingen – nach einer schönen Einzelaktion tauchte er plötzlich vor unserem Tormann auf und schlenzte den Puck in unser Tor – 2:1, es wurde wieder spannend. Doch allzulange dann auch wieder nicht, denn nur kurz darauf war es wiederum Hausegger, der in das Angriffsdrittel zog, sich gegen mehrere Gegner durchsetzte und den Puck aufs Tor schoss, der Rebound wurde von Winkelmayer nicht ganz zwingend wieder aufs Tor gebracht, und auch da konnte der gegnerische Tormann parieren, aber den Puck nicht festhalten – im darauffolgenden Gestocher vor dem Tor verlor zwar Winkelmayer kurzfristig sowohl seine aufrechte Körperhaltung, als auch damit zusammenhängend den Überblick, der dahinter mit aufgerückte Hausegger aber beides nicht und schob den Puck ins Tor – wir hatten unseren 2-Tore-Vorsprung wieder hergestellt.

Im dritten Drittel sollte sich am Spielverlauf nicht mehr wesentlich etwas ändern, wir waren vor allem in der Defensive jetzt jederzeit Herr der Lage (bzw. vor allem der Nummer 21), angetrieben von Hausegger und Vit brannte hinten nichts mehr an, und wir kamen noch zu einigen Chancen. Und ein Tor, das letzte dieser Saison, sollte noch fallen, und es ist wohl eine dieser Geschichten, die nur das (Wolves-) Eishockey schreibt – denn der letzte Treffer des Jahres, dieser so erfolgreichen Saison, war niemand geringerem als Obmann und Kapitän Rumor vergönnt, der, das ganze Spiel über unermüdlich rackernd, damit auch für sich selbst den gewünschten „würdigen“ Saisonabschluss hatte und mitgestaltete. Er holte sich den Puck in Bedrängnis neben dem gegnerischem Tor, umrundete selbiges und schoss die Scheibe von der anderen Seite aus rein – das 4:1 und auch der Endstand in diesem Spiel. 2 nennenswerte Aktionen gibt es noch zu vermelden, kurz vor Schluss unterband nämlich Verteidiger Brandstetter heldenhaft im Fallen von hinten einen Angriff des Gegners, traf dabei aber leider nicht nur die Scheibe, sondern auch den Gegner und brachte ihn dabei zu Fall – das gab Penalty, ein wohl vertretbare Entscheidung. Allerdings brachte offensichtlich der grimmige Blick, gepaart mit der Körperspannung unseres zu allem entschlossenen Goalies Karli, den ausführenden Schützen sichtbar ins Schwitzen, der verzog nämlich, es blieb daher bei diesem Ergebnis. Und wir Wolves zeigten dann auch noch eine unfreiwillige (oder doch für unsere Fans geplante?) Slapstick-Einlage, kurz vor Schluss purzelten nämlich gleich 4 Wolves im Mitteldrittel übereinander und lagen am Boden, auf das Ergebnis hatte das aber keine Auswirkungen mehr – das Spiel, und damit diese Saison, endete gegen 22.30 standesgemäß mit einem Sieg!

Fazit: Einen würdigen Abschluss wollten wir erreichen, und den haben wir auch bekommen – unsere knappste Playoff-Partie endete mit einem 4:1 Sieg für die Wolves, und der war auch durchaus verdient. Zwar waren Spielaufbau und Laufwege heute eher als mittelprächtig anzusehen, aber wir konnten uns wie schon so oft in dieser Saison (und in den Jahren davor) auf die hohe Qualität unserer „Big guns“ verlassen. Unsere beiden Topscorer zeigten auch heute wieder mal, aus welchem Holz sie geschnitzt sind – Verteidiger Hausegger mit Tor und (tollem!) Assist und Topflügel Lerchegger mit 2 Toren waren auch heute wieder ein Garant für den Sieg. Erwähnenswert auch die starke Performance von Georg Vit: Schon fast unglaublich dominant, und sicher in der Verteidigung, zog er dem Gegner ein ums andere Mal den Nerv und vereitelte zahllose Gegenstöße, die brandgefährlich hätten werden können – da fehlen fast schon die Superlativen, um das adäquat zu beschreiben! Die Red Eagles leisteten erbitterten Widerstand, doch an der starken Defensive und der guten Goalieleistungen bissen sie sich die Zähne aus. Für uns endete damit diese Saison mit dem 4. Sieg im 4. Playoff-Spiel, damit haben wir unsere heurige Vormachtstellung eindrucksvoll untermauert.

Wir bedanken uns bei allen Sponsoren, Fans, unseren Helfern sowie unserem Ehrenpräsidenten für die tolle Unterstützung in dieser Saison und freuen uns schon auf die nächste.

Aufstiegs-Playoff

Nach dem Gewinn des Grunddurchgangs geht es nun in das Aufstiegs-Playoff:

1. Playoffspiel: Sonntag, 15. Februar 2015 gegen EC Limarutti Lawyers, Beginn 16:30h.
2. Playoffspiel: Samstag, 14. März 2015 gegen SC Red Eagles Graz, Beginn: 18:00h
3. Playoffspiel: Samstag, 21. März 2015 gegen EC Limarutti Lawyers, Beginn: 16:30h
4. Playoffspiel: Donnerstag, 9. April 2015 gegen SC Red Eagles Graz, Beginn 21:00h

Alle Spiele werden in der Eishalle Hart bei Graz ausgetragen.
Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützung unserer treuen Fans!!

 

Wolves vs. Eislutscher 7:0 (2:0/2:0/3:0)

Am Samstag, 10.01, folgte zur spätabendlichen Stunde das Rückspiel gegen die Eislutscher, und damit die Chance zur Revanche für unseren Gegner – das erste Spiel haben wir ja 4:2 gewonnen.

Doch im Gegensatz zum letzten Mal waren wir heute top besetzt, fast schon gefährlich gut aufgestellt – Super-Verteidiger Georg Vit stand ebenfalls wieder zur Verfügung wie Topscorer Hausegger, wir gingen also ob der fast vollzähligen Besetzung sehr zuversichtlich in dieses Spiel.

Und dieses Spiel entwickelte sich von Anfang an ganz in unserem Sinne. Die Kombinationen liefen flüssig, der Puck wurde hervorragend in der Mannschaft zirkuliert, wir entwickelten viel Druck, und stellten auch gleich die Weichen auf Sieg: Nach etwas mehr als einer Minute erzielte Georg Vit nicht nur sein Premierentor für die Wolves, sondern startete damit auch eine eindrucksvolle Scoringperformance – nicht weniger als 7! Tore gelangen uns an diesem Abend, hinten stand bei uns die Null. An diesem Abend gelang uns vielleicht nicht alles, aber fast.

Dieses Spiel endete nach 60 Minuten,  wie gesagt, mit 7:0 für uns, mit dieser Leistung, und dem Ergebnis, können wir wirklich zufrieden sein!

Fazit: Heute war gegen uns einfach kein Kraut gewachsen. Fairerweise muss man aber auch anmerken,  dass die Eislutscher stark ersatzgeschwächt antreten mussten und somit wenig entgegensetzen konnten.

Aus einer wirklich starken Team – Performance ragten heute neben den üblichen Verdächtigen (Hausegger mit 2 Toren, die beiden seit Wochen überragend agierenden Lerchegger-Brüder mit je 2 Punkten) Georg Vit mit 3 Punkten, Georg Hofer (Premierentor!) hervor. Zudem konnten Robert Kunter und Thomas Hohenadler wieder mit jeweils einem Tor aufzeigen.

Ein tolles Spiel für uns, damit haben wir die Tabellenführung eindrucksvoll verteidigt!

Hier geht’s zum offiziellen Spielbericht!

Nächstes Spiel: 24.01., gegen die Apple Leafs, 21.00h, Hart.

Wolves vs. Eislutscher 4:2 (1:2 / 2:0 / 1:0)

Am Samstag, 03.01, ging es vormittags für uns im Playoff mit dem wichtigen Spiel gegen die Eislutscher weiter. Das unglückliche Unentschieden gegen die Kiddies am 28.01 (den Ausgleich mussten wir 7 Sekunden vor Ende der Partie hinnehmen) war halbwegs verdaut, heute wollten wir nach zuletzt zwei Remis wieder auf die Siegesstraße zurück. Doch wir wussten, das würde aus 2 Gründen nicht leicht: Erstens waren die Eislutscher immer schon ein sehr unangenehmer Gegner, und zweitens waren wir, nun ja, vor allem defensiv nicht gerade optimal aufgestellt – es fehlten Georg Vit, Dave Colle, Peter Brandstetter, und 2 Tage vorm Spiel musste auch noch Topscorer Hausegger verletzungsbedingt w.o. geben – keine so tollen Vorzeichen also, unser Trainerteam musste improvisieren. Und so kam der in den letzten Spielen überragende Tritthart zu seiner Verteidigerpremiere im Wolves-Dress, außerdem spielten auch Winkelmayer und Manuel Maier heute in der Verteidigung.
Und leider gabs zu Beginn des Spiels ein Dejavu der unguten Sorte – nach schwerem Wechselfehler herrschte Konfusion  in der Verteidigung, der Puck wurde nicht weggebracht, erster Schuss der Eislutscher, und es stand 1:0. Kurz darauf, der zweite Schuss auf unseren Kasten, und zack – es stand 2:0. Schorschi Knappitsch hielt es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf seinem Platz hinter der Trommel, er stand schon gefährlich weit über die Tribüne gebeugt und teilte uns seine Meinung unserer Performance mit – wir konnten da wenig dagegen sagen, zu diesem Zeitpunkt. Doch glücklicherweise erlöste uns der von Spiel zu Spiel stärker werdende Heli noch vor der Drittelpause – er ging rechts einfach mal durch, lief allen Gegenspielern auf und davon und stellte auf 1:2 – großer Jubel bei uns, so ging es auch in das 2. Drittel.
Und im 2. Drittel begann es jetzt doch besser bei uns zu laufen, es folgte ein Tor der Marke Extraklasse von Tom Lerchegger: Er schnappte sich den Puck in Unterzahl, überspielte den ersten Gegenspieler, dann folgte der Tunnel aus vollem Lauf gegen den 2. Gegenspieler, der dritte war viel zu langsam, um Tom noch zu bremsen, und plötzlich lief er alleine auf den Torman zu. Eine kurze Körpertäuschung später war der Tormann auch noch verladen, Tom hämmerte den Puck unter die  Latte, und wir stellten auf 2:2 – ein Zuckertor! Und noch im 2. Drittel folgte ein weiteres tolles Tor unsererseits: Center Heli erkämpfte sich den Puck, schickte Käptn Rumor auf die Reise, der hatte das Auge und das Gefühl für die kurze Spielverzögerung, spielte den Puck zurück auf den mitstürmenden Heli, und der verarbeitete den schwierig zu nehmenden Puck blitzsauber und schlenzte die Scheibe zur erstmaligen Führung ins Tor. In der letzten Drittelpause zeigte sich der zwar rekonvaleszente, aber dankenswerterweise anwesende Coach Hausegger mit der Performance zufrieden, und gab als Devise für das letzte Drittel aus, hinten sicher zu stehen – doch wie zum Hohn gelang uns das nur phasenweise. Die Eislutscher hatten jetzt ihre beste Phase, angetrieben vom sehr starken Tödtling erzeugten sie immer wieder gefährliche Situationen, doch die Chancen konnten einfach nicht genutzt werden – fast schon skurril, welche Möglichkeiten – zu unserem Glück – vergeben wurden. Höhepunkt war eine freie Scheibe ca. 20 cm vor unserem leeren Tor, die, seis durch schlechtes Eis, Schnee oder was auch immer, von gleich 2 mehr oder weniger freistehenden Eislutschern nicht ins Tor befördert werden konnte. Ja, wir gebens ehrlich zu – in dieser Phase hatten wir auch einfach Glück. Und wies oft so ist, vorne hatten wir ja auch noch unser bewährtes Brüderpaar Lerchegger, und die beiden sollten den Schlusspunkt setzen: Bernd setzte sich mal wieder an der Bande durch, hatte das Auge für seinen Bruder Tom, und der schlenzte den Puck aus wenigen Metern ins Tor – der Endstand, 4:2 für uns.
Fazit: Wir haben an dieser Stelle nach aus unserer Sicht unglücklichen Unentschieden oder Niederlagen schon mehrfach geschrieben, dass halt die erzielten Tore zählen, und nicht gute Chancen, starke Drittel etc. Heute waren wir einfach die effizientere Mannschaft, und konnten uns auf die überragenden Tom Lerchegger und Heli Brandl verlassen. Auch der vor allem im 3. Drittel sehr geforderte Tormann Karli hielt uns gut im Spiel. Natürlich, und das wollen wir nicht verhehlen, war heute auch Glück dabei, wobei wir spielerisch nicht unterlegen waren. Aber die Eislutscher fanden vor allem im letzten Drittel doch sehr gute Chancen vor.
Nichtsdestotrotz, die Punkte nehmen wir gerne mit, und das schaut jetzt schon mal recht gut aus in den Standings!
Das Zwillingsbruderduell Andi gegen Christian Biedermann ging übrigens aus unserer Sicht unentschieden aus – beide Biedermänner mit einer starken Vorstellung heute!
Das Rückspiel folgt bereits am Samstag, 10.01, zu später Stunde.

 

Das 1:2 durch Heli #66

 

Ausgleich durch Tom #92

 

Führungstreffer durch Heil #66 nach Pass von Christoph #13

 

Amazing Goalie Save von “Hexer” Karli #30 und etwas Scheibenglück…

 

Schlusspunkt: das 4:2 durch Tom #92 nach Pass von Bernd #97

 

Hier findet Ihr den offiziellen Spielbericht zum Spiel gegen den EV Eislutscher.

Wolves vs. Wildboars 4:2 (0:2 / 1:0 / 3:0)

Die Wolves konnten gegen die Wildboars wieder einen Rückstand aufholen und siegten mit 4:2. Hier findet Ihr die Tore gegen die Wildboars.

Anschlusstreffer durch Heli #66 zum 1:2

 

Ausgleich durch Wolfi #69 zum 2:2

 

GWG durch Tretti #82 nach wunderschönen Pass von Heli #66 zum 3:2

 

Sowie das Empty Net Goal durch Tom Lerchegger #92 nach Pass von Bernd Lerchegger #97.

 

Hier geht’s zum offiziellen Spielbericht.

3. Ligaspiel: Wolves vs. Apple Leafs – X-Mas special 2:2 (1:0 / 0:0 / 1:2)

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind – und alle Jahre wieder kommt auch das Christmas-Special gegen die Apple Leafs, eine inzwischen mehr als liebgewonnene, absolut feine Tradition, in der sich (Insidern ist das eh bekannt) die beiden Teams mit einer einstudierten Weihnachts-choreographie begrüßen. Unsererseits wurde wieder mal gesungen (und gedichtet), danach gab’s einige Hochprozentige als Geschenk für unseren heutigen Gegner, denn, und das ist jetzt nicht so daher gesagt, die Apple Leafs sind einfach eine sagenhaft feine Partie, durchwegs sympathische Leute, und wir mögen auch die Spiele gegen diesen Gegner – da wird durchaus flottes, schnelles, gut anzusehendes Eishockey beiderseits gespielt.

Die Apple Leafs haben sich natürlich auch nicht lumpen gelassen, eine sehr gelungene “Rudolf the red-nosed renteer” Choreographie, gefolgt von einigen Geschenken an uns (eh klar, auch hochprozentig) hat die heute zahlreichen Zuseher (und uns Wolves) verzückt!

Nach dieser feinen Einlage war jedoch klar, weitere Geschenke waren von unserer Seite aus nicht eingeplant, und auch die Apple Leafs waren wohl nicht gerade in Geberlaune: Der Saisonstart war rein von den Ergebnissen her bei unserem heutigen Gegner jetzt nicht soooo berauschend, wobei da, wie die Wolves-Redaktion aus zuverlässiger Quelle in Erfahrung bringen konnte, schon auch teilweise viel Pech dabei war – unterschätzen wollten wir die Leafs jedenfalls nicht, die Partien gegeneinander waren bis auf eine Ausnahme eigentlich immer knapp, und wir wussten – die haben durchaus sehr gute Leute in ihren Reihen!

Doch auch wir waren heute top aufgestellt: Unter anderem stand unser Wien-Export Tritthart heute erstmals zur Verfügung, um unsere Offensive zu verstärken, und in der Defensive hatte die medizinische Abteilung der Wolves ein kleines Weihnachtswunder verbracht: Nur kurz nach seiner Operation stand Defensivgranate Trettenbrein bereits wieder zur Verfügung! Natürlich geht das nur wegen der stählernen körperlichen Verfassung dieses Modellathleten, wovon sich die Wolves in der Kabine beim Umkleiden immer wieder überzeugen können.

Jedenfalls geht’s eigentlich nicht viel besser, wir Wolves heute eigentlich überbesetzt, hier wollten wir uns jedenfalls 2 Punkte holen.

Von Anfang an entwickelte sich diese Partie eigentlich, wie zu erwarten war – die Apple Leafs waren ein mehr als würdiger Gegner, vor allem in der Defensive spielten die Verteidiger um Abwehrchef Andi Kulmer kompromisslos, sehr konsequent und diszipliniert – die Folge war, dass wir nicht so wie gewohnt zu einem Chancenübergewicht kamen. Trotzdem waren wir in dieser Phase etwas besser, und das wurde auch belohnt: Center Heli erkämpfte sich in der neutralen Zone an der Bande den Puck, zog ins Angriffsdrittel, der pfeilschnelle Tritthart ging mit und bekam den Puck ideal kurz vorm Tor serviert – ein super Tor, welches gebührend gefeiert wurde! Wir hatten nun eine starke Phase, First line-Center Lerchegger Tom scheiterte mit einem scharfen Schuss nur an der Stange, und Gegnergoalie Sebastian im gegnerischen Tor musste sich mehrmals auszeichnen – der erwischte, das können wir schon an dieser Stelle sagen, aber einen ganz starken Tag und machte unsere Chancen der Reihe nach zunichte. Eine brenzlige Situation gab’s dann noch im ersten Drittel, wieder war Tritthart super positioniert, und stocherte den Puck ins Tor, oder eben nicht – die Schiedsrichter gaben nach einer, und wie üblich bei diesen beiden Teams, sehr wertschätzend und ohne grobe Einlagen geführten Diskussion, den Treffer allerdings nicht. So ging es mit dem knappen 1:0 in die Drittelpause. Es war jedenfalls schon hier klar, ein Selbstläufer wird das nicht, dafür spielten die Apple Leafs viel zu stark.

Das zweite Drittel, wie auch der Beginn des dritten Drittels, war dann von doch einigen Strafen geprägt, die Schiris pfiffen, je nach Auslegung, kleinlich bis genau nach NHL-Regeln, jedenfalls ergaben sich doch einige Powerplay-Situation auf beiden Seiten. Wir konnten unsere nicht nutzen, und bei unseren Strafen war es vermaleideiterweise dann auch so, dass wir kurz vor Ablauf einer Strafe die nächste aufgebrummt bekamen – viel waren wir gefühlsmäßig nicht zu 5 auf dem Eis! Kurz vor Ablauf einer Strafe kam dann Topscorer Hausegger in aussichtsreicher Position an den Puck, und machte sich gerade zu einem Angriff bereit, denn er hatte nur mehr 1,2 Gegenspieler vor sich, das ist sozusagen gar nichts für ihn, doch plötzlich – ein Pfiff, die Schiedsrichter hatten zu Hauseggers Verwunderung (und zu unserer zunächst auch) ein Hi-Sticking gesehen. Ja, wir gebens ehrlich zu, von der Tribüne aus wars schwer zu sehen, es half jedenfalls nichts, die Strafe wurde ausgesprochen. Und das war diesmal folgenschwer, denn die Apple Leafs nahmen sich ein Herz, schossen den Puck scharf aufs Tor, und von der Latte prallte der Puck hinein – der Ausgleich, es stand 1:1. Und kurz darauf, wiederum in Unterzahl, schien eigentlich das Penalty killing ohne nennenswerte Vorkommnisse schon wieder erledigte, da leistete sich unsere sonst sehr starke und sichere Abwehr eine kurze Unachtsamkeit, Geburtstagskind Leitner (wir gratulieren herzlich!) schaltete am schnellsten, und beförderte den losen Puck in unser Tor – 11 Minuten vor Schluss waren wir 1:2 hinten! Doch immerhin, es waren noch 11 Minuten zu spielten, wir versuchten noch mehr Druck zu machen, doch die Apple Leafs spielten wirklich stark und erlaubten uns kaum gute Chancen – so kam unser heute sehr starke Georg Vit zwar immer wieder ins gegnerische Drittel, wurde aber konsequent nach außen abgedrängt, und die Passes in die Mitte abgefangen. Im Konter hatte dann nochmals Leitner die Riesenchance aufs 1:3 aus unserer Sicht, doch sein Schuss ging an die Außenstange – das wäre wohl die Entscheidung gewesen. So konnten wir aber noch den Goalie ziehen, wir setzten in den letzten 2 Minuten alles auf eine Karte – die Apple Leafs konnten sich befreien, einmal, zweimal, noch ein drittes Mal, doch der Schuss auf unser leeres Tor ging jeweils knapp vorbei. Dadurch gab’s Icing, und Bully im Angriffsdrittel – und beim dritten Mal gewann Center Lerchegger Tom das Bully, schoss den Puck scharf vors Tor, und da stand Tritthart wieder goldrichtig und schob den Puck im 2. Versuch ins Tor, das ganze 16 Sekunden vor Schluss – der Ausgleich! Wie geil war das denn! Riesenjubel auf der Tribüne (jedenfalls bei den Wolves-Fans), das Spiel endete kurz danach mit 2:2.

Fazit: Puuuh, das war knapp! Angesichts des Ausgleichs so kurz vor Schluss können wir uns glücklich schätzen, hier noch einen Punkt mitgenommen zu haben. Die Apple Leafs haben gezeigt, dass sie völlig zu Unrecht am Ende der Tabelle stehen, und waren ein absolut starker Gegner heute. Goalie Sebastian mit einigen Wahnsinns-Saves, und einer generell starken Leistung, klärte das meiste von dem, was seine hervorragend organisierte und konsequent agierende Verteidigung an Chancen zuließ. Offensiv fanden die Apple Leafs vor allem über Berger, Leitner und Kulmer (letzterer mit sehr gutem Auge für Vorstöße bei freien Räumen) doch einige sehr gute Möglichkeiten vor, und nutzen 2 davon auch zu einer Führung, die bis kurz vor Schluss hielt.

Wir kamen heute nicht zu so vielen guten Chancen wie gewohnt, was allerdings auch der Klasse der Apple Leafs geschuldet war. Man of the match aus unserer Sicht war heute Tritthart, der es als einziger mehrfach schaffte, eine Lücke in der gegnerischen Verteidigung zu finden und folgerichtig auch die beiden Treffer erzielte. Stark auch Georg Vit, und Heli mit seinem ersten Punkt für die Wolves nach einer Traumaktion!

Ansonsten noch positiv die schnelle Genesung von Trettenbrein, und ein kleines Sonderlob geht an Alfi Kopp: Der heute als Verteidiger aufgebotene nominelle Flügel spielte eine blitzsaubere Partie, hielt in der Offensive kompromisslos die blaue Linie, in der Defensive wäre kein nennenswerter Fehler aufgefallen. Top Leistung!

Ansonsten bedanken wir uns bei den Apple Leafs für ein wie immer erinnerungswürdiges Christmas special und freuen uns schon auf die Rückpartie!

Hier findet hier noch den offiziellen Spielbericht zum Spiel.

Wolves vs. Wildboars 7:5 (0:3/3:1/4:1)

Eine Woche nach unserem erfolgreichen Meisterschaftsstart gegen die Rubber Ducks (3:0) ging es gleich weiter mit dem 2. Spiel gegen die Wildboars. Und wir waren auf der Hut: Am Mittwoch vor unserem Aufeinandertreffen wischten die Wild Boars mit den Kiddies den Eisboden auf, und schossen das Kombiteam mit 3:0 aus der Halle – unterschätzt wurde unser heutiger Gegner also ganz sicher nicht.

Doch was sich dann abspielte, was sich da für ein Spiel entwickelte, also das hätte sich keiner vorher erträumen können, das war unpackbar.

Wir spielten auch heute im Gegensatz zu unserem Gegner mit 3 Sturm- und 2 Defensivlinien, und hatten von Anfang an vor, unser Spiel durchzuziehen und vom Gegner nicht viel zuzulassen, doch da machten uns die Wildboars einen gründlichen Strich durch die Rechnung: Mit intensivem, aggressivem und kompromisslosem Hockey wurden unsere Angriffe konsequent gestört, immer wieder war das sogenannte „Eitzerl“ auf des Gegners Seite, und viel zu oft mussten wir bereits in der neutralen Zone wieder abdrehen und dem Puck nachrennen. Außerdem, obwohl wir durchaus niemandem das Bemühen absprechen wollen, waren wir in unserem eigenen Drittel anfangs vor allem im Bereich der blauen Linie einfach deutlich zu weit weg von unseren Gegenspielern, unsere Gegner hatten zu viel Platz. Und die Wildboars präsentierten sich auch als Meister der Effizienz: Bereits nach 6 Minuten konnten die Wildboars mit der ersten wirklichen Chance auf 1:0 stellen, der sich am Puck befindliche Wildboar-Spieler konnte relativ ungehindert zu einem Wristshot Richtung Tor ansetzen, und da unser Tormann gut gescreent wurde, war die Sicht gleich Null und der Puck ging an Freund und Feind vorbei ins Netz. Wer glaubte, das wäre jetzt der Weckruf für uns, wurde leider enttäuscht, denn am Spielgeschehen änderte sich wenig: Wir hatten zwar gefühlt mehr Puckbesitz, waren auch öfter im Angriffsdrittel, doch wirklich gefährlich wurden wir selten, und wenn, dann konnten wir die Chancen nicht nutzen. Ganz anders die Wildboars – weiterhin wurden wir kompromisslos gestört, die hohe Intensität der Partie war in dieser Phase für unseren mit 2 Linien angetretenen Gegner kein Thema, im Konter waren sie brandgefährlich, und versetzen uns noch im ersten Drittel 2 ordentliche Watschn – mit 0:3 ging es in die Drittelpause, und Verbalwatschn setzte es zu diesem Zeitpunkt auch von der Tribüne, wo unser geschätzter Ehrenpräsident und stimmgewaltiger Fan Schorschi, nun ja, sagen wirs mal so, seine Meinung über den bisherigen Spielverlauf in ruhigen, höflichen Worten kundtat. Durchaus berechtigt zu diesem Zeitpunkt. Aber wir wussten eh selbst auch, so kanns nicht weitergehen, und in der Drittelpause geigte uns unser Trainterteam auch gehörig die Meinung ob der Darbietungen. Und entsprechend aufgepretzelt begannen wir das zweite Drittel, gleich zu Beginn schnappte sich Verteidiger Brandstätter in einem Powerplay den Puck und schoss einfach mal Richtung Tor, und zack – drinnen war er, der vielumjubelte Anschlusstreffer! Doch wir konnten dieses Momentum nicht wie gewünscht nutzen, sondern fingen uns gleich wieder eine kalte Dusche ein – 4 Minuten nach unserem Tor mussten wir den nächsten Gegentreffer einstecken, es stand 1:4. Und wohl wenige hätten zu diesem Zeitpunkt noch eine Wette auf die Wolves abgeschlossen.

Dann ging diese Partie aber so richtig los!

Natürlich gaben wir dieses Spiel noch lange nicht verloren, und versuchten alles, um die Partie noch zu drehen. Und 7 Minuten vor Ende des 2 Drittels wehte dann ein Hauch von Magie durch die Halle: Die dritte Linie war am Eis, Flügel Manuel Maier, eingesetzt von Center Hofer, stoppte sich den Puck ziemlich weit draußen auf der rechten Seite, und es folgte einer jener berühmten Momente, in denen die Zeit stillzustehen schien und sich nur zwei Dinge bewegten: Zum einen besagter Flügelspieler Maier, der in einer einzigen fliessenden, unnachahmlich eleganten Bewegung den Puck mittels Wristshot Richtung Tor beförderte, und der Puck selbst, welcher in einer wunderschön linearen Flugbahn durch die Luft flog. Und fast schien es, als würde sich die Sonne durch das Hallendach durch blitzend am Puck reflektieren, denn es war, als würde ein kristallklares Regenbogenfunkeln den Puck auf seiner Reise begleiten, so schön war dieser Schuss – und selbstredend, diesen Puck konnte niemand aufhalten, das Netz bauschte sich in freudiger Erwartung auf dieses geile Tor beim Einschlag nur kurz auf, und wir verkürzten auf 2:4. Kurze, andächtige Stille ob der Schönheit dieses Moments. Dann brach der Begeisterungssturm über den Torschützen los, nur mit Mühe konnte verhindert werden, dass, je nach Geschlecht, BH´s, Teddybären oder Tintenfische auf das Eis regneten, um Flügel Maier zu huldigen. Wir waren jedenfalls schwer begeistert, und so allmählich änderte sich am Geschehen dann doch etwas. Möglicherweise wurden die Wildboars etwas müder, oder wir einfach besser, wir kamen jedoch immer mehr und mehr ins Rollen. Und kurz vor Ende des Drittels, die 3. Linie war wieder am Eis, konnten unsere Verteidiger einen Puck im eigenen Drittel klären, und einen weiten Pass Richtung Flügel spielen. Die gegnerische Verteidigung, wohl in Erwartung eines blitzartigen Sturmangriffs, zog sich sofort weit zurück, nur um verdutzt festzustellen, dass von einem raschen Gegenangriff gar keine Rede sein konnte – seeeehr gemächlich zog Flügel Winkelmayer Richtung gegnerisches Drittel, und es bleibt dem geneigtem Zuschauer überlassen zu beurteilen, ob „der einfach net schneller kann“ oder ob das eine geschickte Spielverzögerung war, um einem Kollegen das Nachrücken zu ermöglichen. So oder so, die gegnerische blaue Linie konnte ungehindert überschritten überfahren werden, und dann bewegte Winkelmayer den Puck vorsichtig Richtung gegnerisches Tor – der Tormann war nicht sonderlich beeindruckt von diesem Gelsenhammerl Schuss, der Puck prallte vom Schoner nach vorne ab. Das war jedoch aus Sicht der Wildboars die Pechvogelvariante, denn der Puck landete genau vor der Schaufel eines gewissen Stefan Hauseggers, und der ist halt, und das keineswegs zufällig, Topscorer der Wolves und nutzte diese Chance entsprechend aus – er schob ein, und wir hatten, psychologisch wichtig, noch vor dem letzten Drittel den Abstand auf ein Tor verkürzt – es stand 3:4!

Und wir starteten fulminant in das letzte Drittel, wir wussten, wir fühlten – da ist absolut noch alles drin, und aufgegeben wird beim Eishockey generell, und bei den Wolves im Speziellen, sowieso gar nichts! Im dritten Drittel war dann auch schon spürbar, dass unser Gegner müder wurde und der hohen Intensität Tribut zollen musste – wir gewannen jetzt diese kleinen und so wichtigen Zweikämpfe, der Puck sprang jetzt eindeutig für uns. Und schon nach kurzer Zeit zog Hausegger mal wieder tief in das gegnerische Drittel, Flügel Kunter, eigenlich statt Hausegger auf der Verteidigerposition und ergo an der blauen Linie geparkt, fühlte sich wohl gerade wie Darkwin Duck, zog mit einem markigem „Eins, zwo, Risiko!“ auf den Lippen einfach mal vors Tor, und das sollte in dieser Situation die goldrichtige Entscheidung sein – er bekam den Puck ideal serviert, und stellte auf 4:4 – Ausgleich!. Und wir waren jetzt so richtig in Fahrt, erzeugten permanent Drucksituationen, der gegnerischen Verteidigung sollte in dieser Phase Hören und Sehen vergehen. Kurz darauf belohnte sich auch Flügel Bernd Lerchegger für eine wiederum starke Leistung und konnte, nach Zuspiel von Kunter, den erstmaligen Führungstreffer erzielen – Riesenjubel bei uns, endlich in Führung! Dabei wollten wir es jedoch nicht belassen lassen, wir blieben am Drücker, und nach doppeltem Doppelpass zwischen unseren Verteidigern Brandstätter und Hausegger zog letzterer auf und davon, konnte ungehindert ins Angriffsdrittel reinfahren, um zu einem verdeckten Schuss anzusetzen – beide Verteidiger als Screen ausnutzend (und auch das war keineswegs Zufall!), zog unsere Nr. 4 ab, und der Puck zappelte im Netz – 6:4 für uns, das war ein richtig gutes Gefühl. Keine zwei Minunten drauf schwang sich Flügel Maier über die Bande und aufs Eis, und sofort ging ein Raunen durch die Zuschauermenge – man hatte gleich das Gefühl, da kann wieder etwas Magisches passieren. Und Maier sollte seine Fans nicht enttäuschen – vom auch heute sehr starken Verteidger Vit bekam er den Puck serviert, zog, elegant wie eine Gazelle, in das Angriffsdrittel hinein, der gegnerische Verteidiger verschob nach außen, um zu attackieren, doch nach einem scharfen Haken nach innen, der in seiner Qualität selbst einen Zdeno Chara ins Leere hätte laufen lassen, befand sich Flügel Maier in idealer Schussposition und zog sofort ab – und wieder war der Puck im Tor. Unfassbare Szene spielten sich ab, die Menge tobte vor Begeisterung und verneigte sich vor Doppeltorschütze Maier – was für ein Spiel von ihm! Die Partie war nach wie vor intensiv, und schnell, und tatsächlich konnte unser Gegner nochmals verkürzen – ein Wildboar Spieler, von 3 Wolves bedrängt, konnte den Pass in die Mitte bringen, und da stand Golob, der an allen! Toren unseres Gegners beteiligt war, und zog sofort ab – und wieder schien diese Partie offen zu sein. Es kam dann noch zu je einer Strafe, Tom Lerchegger, in seinem ersten Spiel nach abgesessener Strafe mit viel frischem Wind in der Offenisve, musste unsererseits auf die Strafbank, und auch Bruder Bernd, der, die Ruhe in Person, den Schiedsrichter mit sanfter Stimme und höflicher Wortwahl auf seine Fehlentscheidung hinweisen wollte, bekam wegen Kritik eine Strafe verpasst. Wir waren jedoch in Unterzahl Herr der Lage, und jetzt konnten die Wildboars nicht mehr wirklich zusetzen. Die letzte Aktion des Spiels gehörte dann Käptn Rumor, der, kurz vor Schluss von hinten gefoult, noch einen Penalty zugesprochen bekam, diesen jedoch nicht verwerten konnte – dieses hochinteressante, intensive und spannende Spiel endete mit 7:5 für uns!

Fazit: Was war denn das für eine geile Partie! Eishockey, genauso, wie wir es lieben – schnell, hochintensiv, wirklich spannend und bis zum Schluss offen. Nicht zum ersten Mal in der Wolves Historie fanden wir nach schlechtem Start, und Rückstand, wieder zurück in die Partie und konnten diese noch drehen. Sensationelle Geschichten schrieben heute die „Helden aus der 2. Reihe“ Brandstätter und Maier, beide mit einem 2-Punkte-Spiel. Auch Kunter und Bernd Lerchegger trugen sich doppelt in die Schützenliste ein, und bei allem berechtigten Jubel über zuvorgenannte sollte nicht vergessen werden, dass wir uns auf die Scoringpower unserer Topscorers Hausegger einmal mehr verlassen konnten – 2 Tore und 1 Assist trugen maßgeblich zu diesem Sieg bei. Auch die Premierenpunkte von Vit und Hofer freuen uns sehr, da ist beiderseitig noch einiges mehr zu erwarten! Bei unserem Gegner bedanken wir uns für eine richtig geile Partie, das hat echt Spass gemacht! Die Partie ob des knappen Spielverlaufs auf den Punkt gebracht hatte im exklusiven Post-Game Interview Topscorer Hausgger, der kurz und prägnant meinte: „ A Schnittpartie!“

Wir haben jetzt jedenfalls mal (Meisterschafts)Pause, und die brauchen wir auch, um uns auf das nächste Highlight vorzubereiten: Christmas Special am 23.12, 21:00 Uhr mit den Apple Leafs!

Hier findet hier noch den offiziellen Spielbericht zum Spiel gegen die EC Styrian Wildboars.