Wolves vs. Eislutscher 4:2 (1:2 / 2:0 / 1:0)

Am Samstag, 03.01, ging es vormittags für uns im Playoff mit dem wichtigen Spiel gegen die Eislutscher weiter. Das unglückliche Unentschieden gegen die Kiddies am 28.01 (den Ausgleich mussten wir 7 Sekunden vor Ende der Partie hinnehmen) war halbwegs verdaut, heute wollten wir nach zuletzt zwei Remis wieder auf die Siegesstraße zurück. Doch wir wussten, das würde aus 2 Gründen nicht leicht: Erstens waren die Eislutscher immer schon ein sehr unangenehmer Gegner, und zweitens waren wir, nun ja, vor allem defensiv nicht gerade optimal aufgestellt – es fehlten Georg Vit, Dave Colle, Peter Brandstetter, und 2 Tage vorm Spiel musste auch noch Topscorer Hausegger verletzungsbedingt w.o. geben – keine so tollen Vorzeichen also, unser Trainerteam musste improvisieren. Und so kam der in den letzten Spielen überragende Tritthart zu seiner Verteidigerpremiere im Wolves-Dress, außerdem spielten auch Winkelmayer und Manuel Maier heute in der Verteidigung.
Und leider gabs zu Beginn des Spiels ein Dejavu der unguten Sorte – nach schwerem Wechselfehler herrschte Konfusion  in der Verteidigung, der Puck wurde nicht weggebracht, erster Schuss der Eislutscher, und es stand 1:0. Kurz darauf, der zweite Schuss auf unseren Kasten, und zack – es stand 2:0. Schorschi Knappitsch hielt es zu diesem Zeitpunkt nicht mehr auf seinem Platz hinter der Trommel, er stand schon gefährlich weit über die Tribüne gebeugt und teilte uns seine Meinung unserer Performance mit – wir konnten da wenig dagegen sagen, zu diesem Zeitpunkt. Doch glücklicherweise erlöste uns der von Spiel zu Spiel stärker werdende Heli noch vor der Drittelpause – er ging rechts einfach mal durch, lief allen Gegenspielern auf und davon und stellte auf 1:2 – großer Jubel bei uns, so ging es auch in das 2. Drittel.
Und im 2. Drittel begann es jetzt doch besser bei uns zu laufen, es folgte ein Tor der Marke Extraklasse von Tom Lerchegger: Er schnappte sich den Puck in Unterzahl, überspielte den ersten Gegenspieler, dann folgte der Tunnel aus vollem Lauf gegen den 2. Gegenspieler, der dritte war viel zu langsam, um Tom noch zu bremsen, und plötzlich lief er alleine auf den Torman zu. Eine kurze Körpertäuschung später war der Tormann auch noch verladen, Tom hämmerte den Puck unter die  Latte, und wir stellten auf 2:2 – ein Zuckertor! Und noch im 2. Drittel folgte ein weiteres tolles Tor unsererseits: Center Heli erkämpfte sich den Puck, schickte Käptn Rumor auf die Reise, der hatte das Auge und das Gefühl für die kurze Spielverzögerung, spielte den Puck zurück auf den mitstürmenden Heli, und der verarbeitete den schwierig zu nehmenden Puck blitzsauber und schlenzte die Scheibe zur erstmaligen Führung ins Tor. In der letzten Drittelpause zeigte sich der zwar rekonvaleszente, aber dankenswerterweise anwesende Coach Hausegger mit der Performance zufrieden, und gab als Devise für das letzte Drittel aus, hinten sicher zu stehen – doch wie zum Hohn gelang uns das nur phasenweise. Die Eislutscher hatten jetzt ihre beste Phase, angetrieben vom sehr starken Tödtling erzeugten sie immer wieder gefährliche Situationen, doch die Chancen konnten einfach nicht genutzt werden – fast schon skurril, welche Möglichkeiten – zu unserem Glück – vergeben wurden. Höhepunkt war eine freie Scheibe ca. 20 cm vor unserem leeren Tor, die, seis durch schlechtes Eis, Schnee oder was auch immer, von gleich 2 mehr oder weniger freistehenden Eislutschern nicht ins Tor befördert werden konnte. Ja, wir gebens ehrlich zu – in dieser Phase hatten wir auch einfach Glück. Und wies oft so ist, vorne hatten wir ja auch noch unser bewährtes Brüderpaar Lerchegger, und die beiden sollten den Schlusspunkt setzen: Bernd setzte sich mal wieder an der Bande durch, hatte das Auge für seinen Bruder Tom, und der schlenzte den Puck aus wenigen Metern ins Tor – der Endstand, 4:2 für uns.
Fazit: Wir haben an dieser Stelle nach aus unserer Sicht unglücklichen Unentschieden oder Niederlagen schon mehrfach geschrieben, dass halt die erzielten Tore zählen, und nicht gute Chancen, starke Drittel etc. Heute waren wir einfach die effizientere Mannschaft, und konnten uns auf die überragenden Tom Lerchegger und Heli Brandl verlassen. Auch der vor allem im 3. Drittel sehr geforderte Tormann Karli hielt uns gut im Spiel. Natürlich, und das wollen wir nicht verhehlen, war heute auch Glück dabei, wobei wir spielerisch nicht unterlegen waren. Aber die Eislutscher fanden vor allem im letzten Drittel doch sehr gute Chancen vor.
Nichtsdestotrotz, die Punkte nehmen wir gerne mit, und das schaut jetzt schon mal recht gut aus in den Standings!
Das Zwillingsbruderduell Andi gegen Christian Biedermann ging übrigens aus unserer Sicht unentschieden aus – beide Biedermänner mit einer starken Vorstellung heute!
Das Rückspiel folgt bereits am Samstag, 10.01, zu später Stunde.

 

Das 1:2 durch Heli #66

 

Ausgleich durch Tom #92

 

Führungstreffer durch Heil #66 nach Pass von Christoph #13

 

Amazing Goalie Save von „Hexer“ Karli #30 und etwas Scheibenglück…

 

Schlusspunkt: das 4:2 durch Tom #92 nach Pass von Bernd #97

 

Hier findet Ihr den offiziellen Spielbericht zum Spiel gegen den EV Eislutscher.

Wolves vs. Wildboars 4:2 (0:2 / 1:0 / 3:0)

Die Wolves konnten gegen die Wildboars wieder einen Rückstand aufholen und siegten mit 4:2. Hier findet Ihr die Tore gegen die Wildboars.

Anschlusstreffer durch Heli #66 zum 1:2

 

Ausgleich durch Wolfi #69 zum 2:2

 

GWG durch Tretti #82 nach wunderschönen Pass von Heli #66 zum 3:2

 

Sowie das Empty Net Goal durch Tom Lerchegger #92 nach Pass von Bernd Lerchegger #97.

 

Hier geht’s zum offiziellen Spielbericht.

3. Ligaspiel: Wolves vs. Apple Leafs – X-Mas special 2:2 (1:0 / 0:0 / 1:2)

Alle Jahre wieder kommt das Christuskind – und alle Jahre wieder kommt auch das Christmas-Special gegen die Apple Leafs, eine inzwischen mehr als liebgewonnene, absolut feine Tradition, in der sich (Insidern ist das eh bekannt) die beiden Teams mit einer einstudierten Weihnachts-choreographie begrüßen. Unsererseits wurde wieder mal gesungen (und gedichtet), danach gab’s einige Hochprozentige als Geschenk für unseren heutigen Gegner, denn, und das ist jetzt nicht so daher gesagt, die Apple Leafs sind einfach eine sagenhaft feine Partie, durchwegs sympathische Leute, und wir mögen auch die Spiele gegen diesen Gegner – da wird durchaus flottes, schnelles, gut anzusehendes Eishockey beiderseits gespielt.

Die Apple Leafs haben sich natürlich auch nicht lumpen gelassen, eine sehr gelungene „Rudolf the red-nosed renteer“ Choreographie, gefolgt von einigen Geschenken an uns (eh klar, auch hochprozentig) hat die heute zahlreichen Zuseher (und uns Wolves) verzückt!

Nach dieser feinen Einlage war jedoch klar, weitere Geschenke waren von unserer Seite aus nicht eingeplant, und auch die Apple Leafs waren wohl nicht gerade in Geberlaune: Der Saisonstart war rein von den Ergebnissen her bei unserem heutigen Gegner jetzt nicht soooo berauschend, wobei da, wie die Wolves-Redaktion aus zuverlässiger Quelle in Erfahrung bringen konnte, schon auch teilweise viel Pech dabei war – unterschätzen wollten wir die Leafs jedenfalls nicht, die Partien gegeneinander waren bis auf eine Ausnahme eigentlich immer knapp, und wir wussten – die haben durchaus sehr gute Leute in ihren Reihen!

Doch auch wir waren heute top aufgestellt: Unter anderem stand unser Wien-Export Tritthart heute erstmals zur Verfügung, um unsere Offensive zu verstärken, und in der Defensive hatte die medizinische Abteilung der Wolves ein kleines Weihnachtswunder verbracht: Nur kurz nach seiner Operation stand Defensivgranate Trettenbrein bereits wieder zur Verfügung! Natürlich geht das nur wegen der stählernen körperlichen Verfassung dieses Modellathleten, wovon sich die Wolves in der Kabine beim Umkleiden immer wieder überzeugen können.

Jedenfalls geht’s eigentlich nicht viel besser, wir Wolves heute eigentlich überbesetzt, hier wollten wir uns jedenfalls 2 Punkte holen.

Von Anfang an entwickelte sich diese Partie eigentlich, wie zu erwarten war – die Apple Leafs waren ein mehr als würdiger Gegner, vor allem in der Defensive spielten die Verteidiger um Abwehrchef Andi Kulmer kompromisslos, sehr konsequent und diszipliniert – die Folge war, dass wir nicht so wie gewohnt zu einem Chancenübergewicht kamen. Trotzdem waren wir in dieser Phase etwas besser, und das wurde auch belohnt: Center Heli erkämpfte sich in der neutralen Zone an der Bande den Puck, zog ins Angriffsdrittel, der pfeilschnelle Tritthart ging mit und bekam den Puck ideal kurz vorm Tor serviert – ein super Tor, welches gebührend gefeiert wurde! Wir hatten nun eine starke Phase, First line-Center Lerchegger Tom scheiterte mit einem scharfen Schuss nur an der Stange, und Gegnergoalie Sebastian im gegnerischen Tor musste sich mehrmals auszeichnen – der erwischte, das können wir schon an dieser Stelle sagen, aber einen ganz starken Tag und machte unsere Chancen der Reihe nach zunichte. Eine brenzlige Situation gab’s dann noch im ersten Drittel, wieder war Tritthart super positioniert, und stocherte den Puck ins Tor, oder eben nicht – die Schiedsrichter gaben nach einer, und wie üblich bei diesen beiden Teams, sehr wertschätzend und ohne grobe Einlagen geführten Diskussion, den Treffer allerdings nicht. So ging es mit dem knappen 1:0 in die Drittelpause. Es war jedenfalls schon hier klar, ein Selbstläufer wird das nicht, dafür spielten die Apple Leafs viel zu stark.

Das zweite Drittel, wie auch der Beginn des dritten Drittels, war dann von doch einigen Strafen geprägt, die Schiris pfiffen, je nach Auslegung, kleinlich bis genau nach NHL-Regeln, jedenfalls ergaben sich doch einige Powerplay-Situation auf beiden Seiten. Wir konnten unsere nicht nutzen, und bei unseren Strafen war es vermaleideiterweise dann auch so, dass wir kurz vor Ablauf einer Strafe die nächste aufgebrummt bekamen – viel waren wir gefühlsmäßig nicht zu 5 auf dem Eis! Kurz vor Ablauf einer Strafe kam dann Topscorer Hausegger in aussichtsreicher Position an den Puck, und machte sich gerade zu einem Angriff bereit, denn er hatte nur mehr 1,2 Gegenspieler vor sich, das ist sozusagen gar nichts für ihn, doch plötzlich – ein Pfiff, die Schiedsrichter hatten zu Hauseggers Verwunderung (und zu unserer zunächst auch) ein Hi-Sticking gesehen. Ja, wir gebens ehrlich zu, von der Tribüne aus wars schwer zu sehen, es half jedenfalls nichts, die Strafe wurde ausgesprochen. Und das war diesmal folgenschwer, denn die Apple Leafs nahmen sich ein Herz, schossen den Puck scharf aufs Tor, und von der Latte prallte der Puck hinein – der Ausgleich, es stand 1:1. Und kurz darauf, wiederum in Unterzahl, schien eigentlich das Penalty killing ohne nennenswerte Vorkommnisse schon wieder erledigte, da leistete sich unsere sonst sehr starke und sichere Abwehr eine kurze Unachtsamkeit, Geburtstagskind Leitner (wir gratulieren herzlich!) schaltete am schnellsten, und beförderte den losen Puck in unser Tor – 11 Minuten vor Schluss waren wir 1:2 hinten! Doch immerhin, es waren noch 11 Minuten zu spielten, wir versuchten noch mehr Druck zu machen, doch die Apple Leafs spielten wirklich stark und erlaubten uns kaum gute Chancen – so kam unser heute sehr starke Georg Vit zwar immer wieder ins gegnerische Drittel, wurde aber konsequent nach außen abgedrängt, und die Passes in die Mitte abgefangen. Im Konter hatte dann nochmals Leitner die Riesenchance aufs 1:3 aus unserer Sicht, doch sein Schuss ging an die Außenstange – das wäre wohl die Entscheidung gewesen. So konnten wir aber noch den Goalie ziehen, wir setzten in den letzten 2 Minuten alles auf eine Karte – die Apple Leafs konnten sich befreien, einmal, zweimal, noch ein drittes Mal, doch der Schuss auf unser leeres Tor ging jeweils knapp vorbei. Dadurch gab’s Icing, und Bully im Angriffsdrittel – und beim dritten Mal gewann Center Lerchegger Tom das Bully, schoss den Puck scharf vors Tor, und da stand Tritthart wieder goldrichtig und schob den Puck im 2. Versuch ins Tor, das ganze 16 Sekunden vor Schluss – der Ausgleich! Wie geil war das denn! Riesenjubel auf der Tribüne (jedenfalls bei den Wolves-Fans), das Spiel endete kurz danach mit 2:2.

Fazit: Puuuh, das war knapp! Angesichts des Ausgleichs so kurz vor Schluss können wir uns glücklich schätzen, hier noch einen Punkt mitgenommen zu haben. Die Apple Leafs haben gezeigt, dass sie völlig zu Unrecht am Ende der Tabelle stehen, und waren ein absolut starker Gegner heute. Goalie Sebastian mit einigen Wahnsinns-Saves, und einer generell starken Leistung, klärte das meiste von dem, was seine hervorragend organisierte und konsequent agierende Verteidigung an Chancen zuließ. Offensiv fanden die Apple Leafs vor allem über Berger, Leitner und Kulmer (letzterer mit sehr gutem Auge für Vorstöße bei freien Räumen) doch einige sehr gute Möglichkeiten vor, und nutzen 2 davon auch zu einer Führung, die bis kurz vor Schluss hielt.

Wir kamen heute nicht zu so vielen guten Chancen wie gewohnt, was allerdings auch der Klasse der Apple Leafs geschuldet war. Man of the match aus unserer Sicht war heute Tritthart, der es als einziger mehrfach schaffte, eine Lücke in der gegnerischen Verteidigung zu finden und folgerichtig auch die beiden Treffer erzielte. Stark auch Georg Vit, und Heli mit seinem ersten Punkt für die Wolves nach einer Traumaktion!

Ansonsten noch positiv die schnelle Genesung von Trettenbrein, und ein kleines Sonderlob geht an Alfi Kopp: Der heute als Verteidiger aufgebotene nominelle Flügel spielte eine blitzsaubere Partie, hielt in der Offensive kompromisslos die blaue Linie, in der Defensive wäre kein nennenswerter Fehler aufgefallen. Top Leistung!

Ansonsten bedanken wir uns bei den Apple Leafs für ein wie immer erinnerungswürdiges Christmas special und freuen uns schon auf die Rückpartie!

Hier findet hier noch den offiziellen Spielbericht zum Spiel.

Wolves vs. Wildboars 7:5 (0:3/3:1/4:1)

Eine Woche nach unserem erfolgreichen Meisterschaftsstart gegen die Rubber Ducks (3:0) ging es gleich weiter mit dem 2. Spiel gegen die Wildboars. Und wir waren auf der Hut: Am Mittwoch vor unserem Aufeinandertreffen wischten die Wild Boars mit den Kiddies den Eisboden auf, und schossen das Kombiteam mit 3:0 aus der Halle – unterschätzt wurde unser heutiger Gegner also ganz sicher nicht.

Doch was sich dann abspielte, was sich da für ein Spiel entwickelte, also das hätte sich keiner vorher erträumen können, das war unpackbar.

Wir spielten auch heute im Gegensatz zu unserem Gegner mit 3 Sturm- und 2 Defensivlinien, und hatten von Anfang an vor, unser Spiel durchzuziehen und vom Gegner nicht viel zuzulassen, doch da machten uns die Wildboars einen gründlichen Strich durch die Rechnung: Mit intensivem, aggressivem und kompromisslosem Hockey wurden unsere Angriffe konsequent gestört, immer wieder war das sogenannte „Eitzerl“ auf des Gegners Seite, und viel zu oft mussten wir bereits in der neutralen Zone wieder abdrehen und dem Puck nachrennen. Außerdem, obwohl wir durchaus niemandem das Bemühen absprechen wollen, waren wir in unserem eigenen Drittel anfangs vor allem im Bereich der blauen Linie einfach deutlich zu weit weg von unseren Gegenspielern, unsere Gegner hatten zu viel Platz. Und die Wildboars präsentierten sich auch als Meister der Effizienz: Bereits nach 6 Minuten konnten die Wildboars mit der ersten wirklichen Chance auf 1:0 stellen, der sich am Puck befindliche Wildboar-Spieler konnte relativ ungehindert zu einem Wristshot Richtung Tor ansetzen, und da unser Tormann gut gescreent wurde, war die Sicht gleich Null und der Puck ging an Freund und Feind vorbei ins Netz. Wer glaubte, das wäre jetzt der Weckruf für uns, wurde leider enttäuscht, denn am Spielgeschehen änderte sich wenig: Wir hatten zwar gefühlt mehr Puckbesitz, waren auch öfter im Angriffsdrittel, doch wirklich gefährlich wurden wir selten, und wenn, dann konnten wir die Chancen nicht nutzen. Ganz anders die Wildboars – weiterhin wurden wir kompromisslos gestört, die hohe Intensität der Partie war in dieser Phase für unseren mit 2 Linien angetretenen Gegner kein Thema, im Konter waren sie brandgefährlich, und versetzen uns noch im ersten Drittel 2 ordentliche Watschn – mit 0:3 ging es in die Drittelpause, und Verbalwatschn setzte es zu diesem Zeitpunkt auch von der Tribüne, wo unser geschätzter Ehrenpräsident und stimmgewaltiger Fan Schorschi, nun ja, sagen wirs mal so, seine Meinung über den bisherigen Spielverlauf in ruhigen, höflichen Worten kundtat. Durchaus berechtigt zu diesem Zeitpunkt. Aber wir wussten eh selbst auch, so kanns nicht weitergehen, und in der Drittelpause geigte uns unser Trainterteam auch gehörig die Meinung ob der Darbietungen. Und entsprechend aufgepretzelt begannen wir das zweite Drittel, gleich zu Beginn schnappte sich Verteidiger Brandstätter in einem Powerplay den Puck und schoss einfach mal Richtung Tor, und zack – drinnen war er, der vielumjubelte Anschlusstreffer! Doch wir konnten dieses Momentum nicht wie gewünscht nutzen, sondern fingen uns gleich wieder eine kalte Dusche ein – 4 Minuten nach unserem Tor mussten wir den nächsten Gegentreffer einstecken, es stand 1:4. Und wohl wenige hätten zu diesem Zeitpunkt noch eine Wette auf die Wolves abgeschlossen.

Dann ging diese Partie aber so richtig los!

Natürlich gaben wir dieses Spiel noch lange nicht verloren, und versuchten alles, um die Partie noch zu drehen. Und 7 Minuten vor Ende des 2 Drittels wehte dann ein Hauch von Magie durch die Halle: Die dritte Linie war am Eis, Flügel Manuel Maier, eingesetzt von Center Hofer, stoppte sich den Puck ziemlich weit draußen auf der rechten Seite, und es folgte einer jener berühmten Momente, in denen die Zeit stillzustehen schien und sich nur zwei Dinge bewegten: Zum einen besagter Flügelspieler Maier, der in einer einzigen fliessenden, unnachahmlich eleganten Bewegung den Puck mittels Wristshot Richtung Tor beförderte, und der Puck selbst, welcher in einer wunderschön linearen Flugbahn durch die Luft flog. Und fast schien es, als würde sich die Sonne durch das Hallendach durch blitzend am Puck reflektieren, denn es war, als würde ein kristallklares Regenbogenfunkeln den Puck auf seiner Reise begleiten, so schön war dieser Schuss – und selbstredend, diesen Puck konnte niemand aufhalten, das Netz bauschte sich in freudiger Erwartung auf dieses geile Tor beim Einschlag nur kurz auf, und wir verkürzten auf 2:4. Kurze, andächtige Stille ob der Schönheit dieses Moments. Dann brach der Begeisterungssturm über den Torschützen los, nur mit Mühe konnte verhindert werden, dass, je nach Geschlecht, BH´s, Teddybären oder Tintenfische auf das Eis regneten, um Flügel Maier zu huldigen. Wir waren jedenfalls schwer begeistert, und so allmählich änderte sich am Geschehen dann doch etwas. Möglicherweise wurden die Wildboars etwas müder, oder wir einfach besser, wir kamen jedoch immer mehr und mehr ins Rollen. Und kurz vor Ende des Drittels, die 3. Linie war wieder am Eis, konnten unsere Verteidiger einen Puck im eigenen Drittel klären, und einen weiten Pass Richtung Flügel spielen. Die gegnerische Verteidigung, wohl in Erwartung eines blitzartigen Sturmangriffs, zog sich sofort weit zurück, nur um verdutzt festzustellen, dass von einem raschen Gegenangriff gar keine Rede sein konnte – seeeehr gemächlich zog Flügel Winkelmayer Richtung gegnerisches Drittel, und es bleibt dem geneigtem Zuschauer überlassen zu beurteilen, ob „der einfach net schneller kann“ oder ob das eine geschickte Spielverzögerung war, um einem Kollegen das Nachrücken zu ermöglichen. So oder so, die gegnerische blaue Linie konnte ungehindert überschritten überfahren werden, und dann bewegte Winkelmayer den Puck vorsichtig Richtung gegnerisches Tor – der Tormann war nicht sonderlich beeindruckt von diesem Gelsenhammerl Schuss, der Puck prallte vom Schoner nach vorne ab. Das war jedoch aus Sicht der Wildboars die Pechvogelvariante, denn der Puck landete genau vor der Schaufel eines gewissen Stefan Hauseggers, und der ist halt, und das keineswegs zufällig, Topscorer der Wolves und nutzte diese Chance entsprechend aus – er schob ein, und wir hatten, psychologisch wichtig, noch vor dem letzten Drittel den Abstand auf ein Tor verkürzt – es stand 3:4!

Und wir starteten fulminant in das letzte Drittel, wir wussten, wir fühlten – da ist absolut noch alles drin, und aufgegeben wird beim Eishockey generell, und bei den Wolves im Speziellen, sowieso gar nichts! Im dritten Drittel war dann auch schon spürbar, dass unser Gegner müder wurde und der hohen Intensität Tribut zollen musste – wir gewannen jetzt diese kleinen und so wichtigen Zweikämpfe, der Puck sprang jetzt eindeutig für uns. Und schon nach kurzer Zeit zog Hausegger mal wieder tief in das gegnerische Drittel, Flügel Kunter, eigenlich statt Hausegger auf der Verteidigerposition und ergo an der blauen Linie geparkt, fühlte sich wohl gerade wie Darkwin Duck, zog mit einem markigem „Eins, zwo, Risiko!“ auf den Lippen einfach mal vors Tor, und das sollte in dieser Situation die goldrichtige Entscheidung sein – er bekam den Puck ideal serviert, und stellte auf 4:4 – Ausgleich!. Und wir waren jetzt so richtig in Fahrt, erzeugten permanent Drucksituationen, der gegnerischen Verteidigung sollte in dieser Phase Hören und Sehen vergehen. Kurz darauf belohnte sich auch Flügel Bernd Lerchegger für eine wiederum starke Leistung und konnte, nach Zuspiel von Kunter, den erstmaligen Führungstreffer erzielen – Riesenjubel bei uns, endlich in Führung! Dabei wollten wir es jedoch nicht belassen lassen, wir blieben am Drücker, und nach doppeltem Doppelpass zwischen unseren Verteidigern Brandstätter und Hausegger zog letzterer auf und davon, konnte ungehindert ins Angriffsdrittel reinfahren, um zu einem verdeckten Schuss anzusetzen – beide Verteidiger als Screen ausnutzend (und auch das war keineswegs Zufall!), zog unsere Nr. 4 ab, und der Puck zappelte im Netz – 6:4 für uns, das war ein richtig gutes Gefühl. Keine zwei Minunten drauf schwang sich Flügel Maier über die Bande und aufs Eis, und sofort ging ein Raunen durch die Zuschauermenge – man hatte gleich das Gefühl, da kann wieder etwas Magisches passieren. Und Maier sollte seine Fans nicht enttäuschen – vom auch heute sehr starken Verteidger Vit bekam er den Puck serviert, zog, elegant wie eine Gazelle, in das Angriffsdrittel hinein, der gegnerische Verteidiger verschob nach außen, um zu attackieren, doch nach einem scharfen Haken nach innen, der in seiner Qualität selbst einen Zdeno Chara ins Leere hätte laufen lassen, befand sich Flügel Maier in idealer Schussposition und zog sofort ab – und wieder war der Puck im Tor. Unfassbare Szene spielten sich ab, die Menge tobte vor Begeisterung und verneigte sich vor Doppeltorschütze Maier – was für ein Spiel von ihm! Die Partie war nach wie vor intensiv, und schnell, und tatsächlich konnte unser Gegner nochmals verkürzen – ein Wildboar Spieler, von 3 Wolves bedrängt, konnte den Pass in die Mitte bringen, und da stand Golob, der an allen! Toren unseres Gegners beteiligt war, und zog sofort ab – und wieder schien diese Partie offen zu sein. Es kam dann noch zu je einer Strafe, Tom Lerchegger, in seinem ersten Spiel nach abgesessener Strafe mit viel frischem Wind in der Offenisve, musste unsererseits auf die Strafbank, und auch Bruder Bernd, der, die Ruhe in Person, den Schiedsrichter mit sanfter Stimme und höflicher Wortwahl auf seine Fehlentscheidung hinweisen wollte, bekam wegen Kritik eine Strafe verpasst. Wir waren jedoch in Unterzahl Herr der Lage, und jetzt konnten die Wildboars nicht mehr wirklich zusetzen. Die letzte Aktion des Spiels gehörte dann Käptn Rumor, der, kurz vor Schluss von hinten gefoult, noch einen Penalty zugesprochen bekam, diesen jedoch nicht verwerten konnte – dieses hochinteressante, intensive und spannende Spiel endete mit 7:5 für uns!

Fazit: Was war denn das für eine geile Partie! Eishockey, genauso, wie wir es lieben – schnell, hochintensiv, wirklich spannend und bis zum Schluss offen. Nicht zum ersten Mal in der Wolves Historie fanden wir nach schlechtem Start, und Rückstand, wieder zurück in die Partie und konnten diese noch drehen. Sensationelle Geschichten schrieben heute die „Helden aus der 2. Reihe“ Brandstätter und Maier, beide mit einem 2-Punkte-Spiel. Auch Kunter und Bernd Lerchegger trugen sich doppelt in die Schützenliste ein, und bei allem berechtigten Jubel über zuvorgenannte sollte nicht vergessen werden, dass wir uns auf die Scoringpower unserer Topscorers Hausegger einmal mehr verlassen konnten – 2 Tore und 1 Assist trugen maßgeblich zu diesem Sieg bei. Auch die Premierenpunkte von Vit und Hofer freuen uns sehr, da ist beiderseitig noch einiges mehr zu erwarten! Bei unserem Gegner bedanken wir uns für eine richtig geile Partie, das hat echt Spass gemacht! Die Partie ob des knappen Spielverlaufs auf den Punkt gebracht hatte im exklusiven Post-Game Interview Topscorer Hausgger, der kurz und prägnant meinte: „ A Schnittpartie!“

Wir haben jetzt jedenfalls mal (Meisterschafts)Pause, und die brauchen wir auch, um uns auf das nächste Highlight vorzubereiten: Christmas Special am 23.12, 21:00 Uhr mit den Apple Leafs!

Hier findet hier noch den offiziellen Spielbericht zum Spiel gegen die EC Styrian Wildboars.

Meisterschaftsstart – Wolves vs. Rubber Ducks 3:0

Sonntagabend war es dann auch für die dem Saisonstart entgegenfiebernden Wolves soweit –aufgrund der Verschiebung unserer ersten Partie starteten wir als letzte Mannschaft in der Gruppe H in die Saison. Und unser heutiger Gegner hatte bereits einen guten Saisonstart hingelegt – unter anderem konnten die von uns hochgeschätzten Apple Leafs eindrucksvoll mit 5:1 geschlagen werden, nicht nur deswegen stellten wir uns auf ein schweres Spiel ein – die Gummienten waren uns schließlich nicht ganz unbekannt, in unserer Premierensaison 2011/2012 haben sie die Gruppe mit uns letztlich souverän für sich entschieden. Doch seitdem ist viel Wasser die Mur hinuntergeflossen, und die starke Performance im letzten Playoff ließ uns doch zuversichtlich in dieses Match gehen. Gewisse Personalsorgen (Sperren, Verletzungen, keine Zeit) zauberten zwar einige Sorgenfalten in des Trainers Gesicht, und das resultierte in einigen brandneuen Line-Combos, aber insgesamt brachten wir doch 3 Sturmlinien und 2 Verteidigungslinien zusammen. In der Defensive debütierte heute Georg Vit, der als Ersatz für unser heute sein letztes Spiel für 1-2 Monate absolvierendes Verteidigerbollwerk Tretti verpflichtetet werden konnte.

Und von Anfang an zeigte sich, dass unsere Erwartungshaltung, unseren Gegner betreffend, durchaus gerechtfertigt war – die Rubber Ducks präsentierten sich als routinierte, gut eingespielte, ruhig und überlegt kombinierende  Mannschaft ohne nennenswerte Schwachpunkte, und mit doch einigen starken Skatern in ihren Reihen – doch anders als im ersten Jahr, waren auch wir inzwischen deutlich besser aufgestellt und haben in den letzten Jahren doch auch unsere „lessons learned“-Erlebnisse gehabt. Zwar konnte sich unser heutiger Goalie Karli nicht über grundsätzliche Unterbeschäftigung beklagen, die neu formierte Defensive (neben Georg absolvierte auch Andi Biedermann sein erstes Spiel als Verteidiger) stand aber von Anfang an bombensicher, und agierte sehr stark. So wurde wenig zugelassen, da auch die Stürmer gut nach hinten arbeiteten, und langsam aber sicher kamen wir auch offensiv immer mehr ins Rollen, und die gegnerische Defensive hatte ihre liebe Not, vor allem mit unseren ersten beiden Sturmlinien. Kurz vor Hälfte des ersten Drittels brannte es zum ersten Mal lichterloh im gegnerischen Torraum, und die Schiedsrichter mussten eine strittige Entscheidung treffen – letztlich wurde, wohl zu Recht, auf „No Goal“ entschieden. Kurze Zeit später war es dann aber soweit – nach schöner Kombination bekam Tom Hohenadler den Puck, er zog unwiderstehlich in das gegnerische Drittel, und der Mann für die besonderen Tore (Wolves-Fans wird noch sein letztjähriges Zungenschnalzer-Playoff-Solo-Tor unmittelbar vom Mittelbully weg durch die gesamte Gegnerdefensive in Erinnerung sein) ließ sich auch heute nicht lumpen – aus spitzestem Winkel passte sein Wrist Shot genau ins lange Eck, und es stand 1:0 für uns! Nur kurze Zeit später legte dann die erste Linie nach, und Topscorer Hausegger, heute als Center aufgeboten, war nach einigen schnellen Schritten am richtigen Fleck und stellte auf 2:0. Wir hielten das Tempo hoch, hatten noch einige Chancen und konnten kurz vor Schluss des Drittels auf 3:0 erhöhen – nach Zuckerpass aus dem eigenen Drittel von Papa Tretti zog Bernd Lerchegger alleine auf den Tormann zu und hatte keine Mühe, das Tor zu machen – mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Drittelpause.

Das zweite Drittel präsentierte sich etwas zerfahren, auch durch mehrere Strafen waren vor allem die Special Teams auf beiden Seiten gefordert – hier gelang keinem Team ein Tor, wobei wir vor allem in Unterzahl durch Bernd Lerchegger, der sich immer wieder sensationell durchtankte, mehrere gute Chancen vorfanden, doch das schon deutlich angegriffene Eis verhinderte hier wohl eine Vorentscheidung. Ohne weitere Tore ging es in die Drittelpause.

Im dritten Drittel versuchte unser Gegner noch einmal alles, um zum Anschluss zu kommen, doch unsere Verteidiger standen heute wirklich bombensicher – immer wieder bissen sich die Rubber Ducks die Zähne im 1to1 gegen uns aus, es wurde eigentlich kaum noch wirklich gefährlich. Offensiv spielten wir die Uhr trocken runter, es sollte nicht mehr wirklich viel passieren – vor allem am Schluss waren wir stets Herr der Lage, die Partie endete daher mit 3:0 für uns .

Fazit: 1. Spiel – 1. Sieg! Und gleich ein Shutout noch dazu, viel besser kann der Saisonauftakt gegen einen starken Gegner nicht gelingen! Trotz einiger Personalrochaden, die in teils völlig neu zusammengewürfelten Linien resultierten, konnten wir einen letztlich souveränen Sieg einfahren. Erfreulich vor allem, dass wir die vor dem Spiel besprochene Taktik gut umsetzten konnten – die ersten beiden Sturmlinien sorgten für die Offensivmomente, die 3. Linie arbeitete vor allem defensiv, und in der Verteidigung brannte heute sowieso gar nichts an. Neuerwerbung Georg zeigte ein absolut starkes Debüt und stabilisierte wie erwartet die Abwehr auf Anhieb – da lässt sich dem Fehlen unserer Verteidigergranate Trettenbrein dann doch ein wenig entspannter entgegensehen! Biedermann Andi war in der Verteidigung wie gewohnt bissig und giftig unterwegs und zeigte in seiner neuen Rolle eine überzeugende Leistung, auch Goalie Karli heute mit einer sehr soliden Performance und dem verdienten Shutout.

Sonst wünschen wir unserem Topverteidiger Tretti eine gelungene Operation, und erhoffen erwarten ihn spätestens Mitte-Ende Jänner wieder zurück am Eis! Sehr fair haben wir die Geste des gegnerischen Tormanns gefunden, der nach dem Spiel unserem Goalie zum Shutout gratulierte – sehr feine Aktion! Riesen Dankeschön auch an unsere Fans, die uns heute beehrten, wie immer top aufgepeitscht von Ehrenpräsident Schorschi.

So kanns weitergehen! Und weitergehen wird’s mal auf alle Fälle bereits am Samstag, 29.11.2014, um 15.00 Uhr mit dem Spiel gegen die Wild Boars.

Startschuss in die neue Saison – Trainingslager 2014 – Steindorf / Ossiachersee

Am Wochenende vom 10.10.2014 – 12.10.2014 war es wieder mal soweit: Wir Wolves haben die sommerliche (Eishockey)ruhezeit hinter uns gelassen, die Kufen entstaubt, Helm frisch aufpoliert und die lange Unterwäsch ausgepackt – es war Trainingslagerzeit! Natürlich, für doch einige Wolves wars jetzt nicht die erste Eiszeit der Saison, für andere aber schon, jedenfalls traf sich zum ersten Mal seit dem sehr erfreulichen Ende der letzten Saison (Aufstieg Baby! – Und gleich um 2 Klassen!) wieder das gesamte Wolvesteam, um gemeinsam aufs Eis zu gehen – Ziel war diesmal der malerische Ossiacher See, wo wir, eingebunkert im Gasthof Laggner, in der örtlichen Eishalle Gas geben wollten (und nach den Eiszeiten in der örtlichen Gastronomie, selbstredend).

Und unser top vorbereitetes Trainerteam machte von Anfang an klar – hier geht’s (nicht nur) um den Spaß! Ob des vorab ausgeschickten Trainingsplans rieb sich so mancher Wolves-Recke ungläubig die Augen – elegant um die 5 Eiszeiten herum platziert fanden sich Themen wie „Aktivieren“, „Taktikbesprechung“, „Positions-Einzelgespräche“ oder auch so lapidare Worte wie „Aufwärmen“, was sich dann in der Realität als schweißtreibende off-ice Aktivität mit Koordinationsleitern, kurzen Sprints und Sprungübungen darstellte. Über mangelnde Abwechslung konnten wir uns jedenfalls nicht beklagen!

Stand die erste Eiszeit noch im Zeichen von Auffrischen der vorhandenen Fähigkeiten, so ging es in der zweiten mitternächtlichen Eiszeit dann schon richtig zur Sache: Neben intensiven Übungen zu Spielsituationen standen auch die allseits beliebten Laufeinheiten am Programm: Linienläufe waren genauso Teil des sportlichen Ertüchtigungsprogramms wie kurze Antrittsübungen im Linienverband. Nach der Eiszeit fanden sich noch einige Wolves zu geselligen Gesprächen mit dem örtlichen Eismeister ein, dabei wurde dann doch das eine oder andere isotonische Erfrischungsgetränk eingenommen, was in einigen Fällen *hust* Tretti *hust* am nächsten Morgen zu leichten Befindlichkeitsstörungen führen sollte.

Am Samstag waren wir dann eh schon mittendrin, hier wurde dann schon intensiv und im Detail an Stickhandling, Skating, Spielsituationen etc. gearbeitet. Diesmal hatten wir die zweite Eiszeit früher, was uns bezüglich des Pflichttermins am Ende des Samstags sehr entgegenkam: Nämlich wollten wir Wolves, gesellig, wie wir nun mal sind, uns natürlich auch der lokalen Bevölkerung vorstellen, also jedenfalls jenem Teil, der zu nächtlicher Stunde noch auf den Straßen (oder in Lokalen) anzutreffen ist. Und oh ja, wir haben jedenfalls einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen, soviel kann festgehalten werden. Einige Stichwörter, nur für Insider: Feuerwehrfestl – Ines – Sabine und Ehrenpräsident – Kellnerin und 69 – Andi das Stehaufmandl – Memories – Gas Gas GAAAS etc.

Der Abend sollte dann mit einer großen Vase in Papa Trettis Hand ausklingen, und ein großes Lob auch an Obmann Rumor, der sich rührend um das Wohl „seiner“ Wolves kümmern sollte – so bestand er zB darauf, um ca. 04.30 noch höchstselbst, und durchaus nachhaltig, jede einzelne Toilette in den Wolves-Schlafkammern zu überprüfen, damit da ja nichts schiefgehen kann!

Der Sonntag begann, nun ja, etwas verhalten, sagen wirs mal so – und hier auch schon mal ein Dankeschön an den Trainertom, der hier Einsicht zeigte und seinen Trainingsplan für die Vormittags-Eiszeit geringfügig veränderte, um ein mehr oder minder kollektives Eingehn der Wolves zu verhindern.

Berichten wollen wir auch noch kurz über zwei Trainingsgäste, die sehr interessant waren:

Zum einen beehrte uns Kini, Ex-Ruffnecks-Legende, in der Jugend Mitspieler von einem gewissen Herrn Vanek (ja, Thomas, nicht sein Vater), also sozusagen ein „Gelernter“, und der spielte die Wolves-Verteidigung mit ziemlich unwahrscheinlichem Stickhandling nicht nur einmal schwindlig. Auch seine beim gemeinsamen Mittagessen erzählten Ruffnecks-Trainingslager-Schmankerln wurden von uns Wolves sehr gerne aufgenommen.

Zum anderen hat uns Heli, mit seiner Vergangenheit aus der KAC-Jugend, dabei geholfen, nur ja nicht zu glauben, wir hätten über den Sommer sozusagen die Eishockey-Weisheit mit Löffeln gefressen – unglaublich gut auf den Eisen, und am Stick, war auch er eine absolute Bereicherung für unser Trainingslager und hat sich selbst und seine Mitspieler beim Team „Weiß“ immer wieder spitzenmäßig in Szene gesetzt.

Beide Trainingsgäste waren wirklich sehr sympathisch, und die wie üblich gut informiert Wolves-Redaktion weiß auch, dass sich das Wolves-Management zumindest mit einem der beiden in hochintensiven Verhandlungen ob eines längerfristigen Engagements befindet – man wird sehen, was hier weiter passiert!

Insgesamt war das Trainingslager sehr intensiv, und eine echte Gaude – ein Riesendankeschön geht an das Trainerteam für die hervorragende Vorbereitung, und die Durchführung des Trainingslagers!

Wir freuen uns auf die nächste Saison! (welche wir übrigens, nur so am Rande erwähnt, eine Klasse höher als ein gewisser Grazer Eishockeyverein namens EC Skyscrapers beginnen werden)

Wolves beyond the ice rink…

Georg „Schorschi“ Knappitsch

Unser Georg, oder auch GRÖHLORG, ist schon seit Jahren unser treuester Fan und hat es in die Herzen, und die Gehörgänge, der Wolves geschafft. Der durch seine 99ers-Fanmitgliedschaft hinreichend trainierte Edelfan schafft es notfalls auch ganz allein, für Stimmung bei den Wolvesspielen zu sorgen. Letztere versäumt er auch seltenst, und seit einem Jahr ist er auch bei Trainings am Eis zu finden – dort überzeugt er inzwischen als Flügel mit starkem Kampfgeist und einem krachenden Schlagschuss. Dieser große Sympathieträger ist auch wegen seines Einsatzes zum Ehrenpräsidenten ernannt worden, und als Typ einfach eine Fetzengaude! Er scheut auch durchaus nicht davor zurück, uns ordentlich von der Tribüne aus die Meinung zu geigen, wenns mal nicht so läuft, und das ist ebenso wenig zu überhören wie die „Wooolves! Unglaubliche Wooolves!“ Sprechchöre, die fast 60 Minuten lang laufen.

schorschischorschi2

Vielen Dank Schorschi! Wir hoffen noch auf lange weitere Unterstützung!

 

David „Dave“ Kara

Ein Helfer der ersten Stunde, hat Dave uns schon immer bei der Zeitnehmung unterstützt. Dieser Job ist einfach eine unabdingbare Voraussetzung für das Antreten bei Spielen, von dem her können wir seine Bereitschaft, uns in diesem Bereich zu unterstützen, gar nicht hoch genug einschätzen. Dave ist aber nicht nur bei der Zeitnehmung für uns da – auch im Bereich Spielerpassmanagement (und nicht glauben, das ist sowieso kein Aufwand, da haben sich schon Dramen abgespielt!) ist er stets bereit, und nach dem Spiel steht er genauso mit einem Bier in der Hand da wie die (meistens siegreichen) Wolves. Verwandt mit Manuel „No Brakes“ Kara (Wolves-Kenner werden sich zungenschnalzend an den Wolves-Rohdiamanten erinnern, dessen sagenhafter Antritt, gekoppelt mit einer innigen Beziehung zu diversen Banden, welche er durchaus gerne zum Abbremsen verwendete, bis vor einem Jahr für Furore sorgte), hat Dave bis dato zwar noch keine Tendenzen hinsichtlich aktiver Eiszeiten erkennen lassen – aber kann ja noch kommen!

dave_karrer

Besten Dank Dave! Bitte weiterhin um Hilfe!

 

Antonia „Toni“ Stangl

Zunächst wollen wir an dieser Stelle einmal eine Frage beantworten, die uns im Zusammenhang mit Antonia immer wieder gestellt wird. Wir können also an dieser Stelle offiziell verneinen, dass wir von den Wolves eine SHIELD-Agentin aus dem Kinofilm AVENGERS in unseren Reihen haben, die uns vor irgendwas beschützen muss. Natürlich verstehen wir in diesem Zusammenhang auch, dass diese Fragen aufkommen, die Ähnlichkeit der beiden superfeschen Mädls ist ja wirklich auch für die Wolves-Redaktion verblüffend. Siehe anbei:

Antonia_scarlett_final

Links und rechts: Antonia, mittig: SHIELD-Agentin Romanoff, auch bekannt als Scarlett Johannson. (Foto: © 2009 Concorde Filmverleih GmbH)

Antonia ist jedenfalls nicht nur durch ihr Erscheinungsbild, sondern auch ob ihrer supernetten Art bei uns sehr beliebt und unterstützt uns tatkräftig bei der Zeitnehmung, und vor allem auch mit aufbauenden Texten auf den Computerbildschirmen. Ihre hohe künstlerische Begabung manifestiert sich auch in Wolves-Artwork, wofür wir sehr dankbar sind. Außerdem verraten wir jetzt mal ein kleines Geheimnis: Wir Wolves sind ja spielerisch dermaßen stark, dass wir eigentlich immer dominieren, das Geschehen spielt sich also meistens in unserem Angriffsdrittel ab. Durch den unbändigen Offensivdrang der Wolves ergeben sich manchmal halt Räume für gelegentliche Konter, und wenn diese Angriffe über die Zeitnehmerbox-Seite ablaufen, dann zaubert Antonia schnell mal ein kurzes Lächeln in ihr Gesicht, und schon ist die Konzentration und die Körperspannung beim Gegner wie weggeschmolzen, weil da jeder butterweiche Knie bekommt. Das ist dann auch meistens schon das Ende des Gegenangriffs, weil ein Eishockeyspieler ohne Körperspannung, ja, das ist wie ein Wolves-Training ohne das obligatorische Bier danach – mag man sich gar nicht vorstellen!

Ansonsten ist sie im Verbund mit ihren nicht minder attraktiven Schwestern Julia und Anna (die beide auch in ihrem jeweiligen Bereich einen Beitrag für die Wolves leisten) sozusagen Teil der Wolvschen Frauenquote und oft dabei, wenn wir Wolves mal außerhalb des Rinks irgendwo beim GÜ oder im Univiertel Gas geben, wobei sie da, wie wir anmerken möchten, in keinster Weise abfällt, eher im Gegenteil.

Antonia, vielen Dank! Möge der Glanz deiner Erscheinung noch einige Zeit über uns Wolves erstrahlen!

 

Spieltermine Grunddurchgang 2014/15

Nach dem Aufstieg in der letzten Saison wird der EC Wolves Rohrbach heuer erstmals aus der Gruppe H die Punktejagd in Angriff nehmen.

Hier die Spieltermine für unsere Fangemeinde:

Sonntag, 23.11., Ducks, 19:30
Samstag, 29.11., Wild Boars, 15:00
Dienstag, 23.12., Apple Leafs, 21:00
Freitag, 26.12., Wild Boars, 16:30
Sonntag, 28.12., NHL-Kombiteam, 10:30
Samstag, 3.1., Eislutscher, 10:30
Samstag, 10.1., Eislutscher, 22:30
Samstag, 24.1., Apple Leafs, 21:00
Sonntag, 1.2., Ducks 21:00
Sonntag, 8.2., NHL-Kombiteam 18:00

Wir freuen uns auf zahlreiche Unterstützungvor Ort (Eishalle, Hart bei Graz).

Teamfoto